von Seraina Nägele | 25. Mai 2021

Ein sehr spannender und zugleich erfolgreicher Fusionsprozess

Bereits über 100 Tage arbeiten wir unter dem Dach von Aproda gemeinsam an mehreren Standorten. Ich durfte den gesamten Fusionsprozess aus Marketingsicht miterleben – was für eine spannende Zeit! Heute blicke ich auf einen intensiven und erfolgreichen Start zurück, auch wenn die Kontaktbeschränkungen den Zusammenführungsprozess da und dort erschwert haben. In einem Gespräch mit unserem Geschäftsführer, Stefan Heim, sowie einigen Mitarbeitenden wollte ich die letzten Monate Revue passieren lassen. Meine Absicht war es durch einige Fragen herauszufinden, wie es ihnen während der Fusion ergangen ist, auf was sie sich in Zukunft freuen und welche Ziele wir verfolgen. Viel Vergnügen beim Lesen!

Stefan, welche Ziele und Schwerpunkte haben wir uns für die Fusion gesetzt?
  • Das wichtigste Ziel unserer Fusion ist - gemeinsam mehr Kompetenz zu unseren Kundinnen und Kunden zu bringen - und dadurch die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu sichern. Durch unser gemeinsames Team an verschiedenen Standorten, konnten wir unser Know-how in entscheidenden Bereichen fast verdoppeln. So haben wir heute ein dreiköpfiges SQL Performanceteam oder auch im BI Bereich sind wir gemeinsam breiter aufgestellt. Auch im Kerngeschäft, der Implementierung von Dynamics 365 ERP Lösungen, ergänzen sich die Teams gut. In den letzten Monaten arbeiteten wir vor allem an gemeinsamen Planungstools und an der Zusammenführung der Prozesse. Dank der Bündelung unserer Kräfte können wir besser auf Auslastungsspitzen reagieren und unsere Position als einer der führenden Microsoft Dynamics 365 Integratoren in der Schweiz weiter auszubauen.
  • An einem weiteren Schwerpunkt - unseren Mitarbeitenden mehr Perspektiven zu eröffnen - arbeiten wir aktiv und organisieren Kompetenzen wie auch Teams zukunftsorientiert um. So wollen wir die Teamarbeit über die Standorte fördern und den Mitarbeitenden ermöglichen sich stärker auf Bereich zu fokussieren, welche ihnen Spass machen.
  • Als dritten Themenkreis möchte ich unsere Produktestrategie hervorheben. Die App Entwicklung, die Standardisierung von Einführung und das klare Bekenntnis zu Public Cloud Lösungen führen wir gemeinsam weiter. Dadurch können wir unseren Kundinnen und Kunden hohe Qualität bei wenig Risiko in der Einführung von Projekten bieten und mit unserem Branchenwissen einen Mehrwert schaffen. Durch das Feedback aus den Kundenprojekten entwickeln wir die Apps laufend weiter, optimieren Funktionen und ergänzen das Portfolio.
CEO Stefan Heim
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Und was denkst du, wird uns in nächster Zeit am meisten fordern?

Den Weg der vorher beschrieben App- und Standardisierungs-Strategie weiterzugehen verlangt relevante Anpassungen an unseren Beratungs- und Entwicklungsprozessen sowie substanzielle Investitionen in zusätzliche Apps. Aktuell arbeiten wir beispielsweise an einer neuen Lösung für den After Sales Bereich, welche unser Team in Luzern vorantreibt.


Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung haben wir uns auch entschieden uns vom Retail Geschäft zu trennen. In diesem Bereich schien uns der Standardisierungsansatz und Public Cloud Ansatz nicht umsetzbar, weshalb wir diesen Geschäftsbereich bis Ende Jahr auslagern. Der Bereich wird von einem Team von ehemaligen Mitarbeitenden übernommen, was für unsere Kunden Konstanz und Sicherheit bedeutet. Dieser Entflechtungsprozess wird uns vor allem am Standort Horgen und Lyss sehr fordern und die erfolgreiche Umsetzung ist für uns eine top Priorität.


Was uns in nächster Zeit ebenfalls fordern wird, ist die Rekrutierung von neuen und qualifizierten Mitarbeitenden sowie die laufende Weiterbildung unseres Teams. Nur so können wir zukunftsfähige Lösungen bauen, unseren Kunden einen hohen Service Level bieten und mit Neuprojekten technologisch vorne dabeibleiben. Gerade im Microsoft ERP Umfeld ist der aktuelle Technologieschub und die damit verbundenen Änderungen für unsere Mitarbeitenden gigantisch.


Was unsere Lebensader ist und bleibt – das Gewinnen von neuen Projekten. Dies war schon immer anspruchsvoll und wird es auch bleiben. Ich bin sehr dankbar dafür ein kompetentes Team bei uns zu haben die täglich unsere Kunden sowie Neukunden von uns überzeugen.

Die letzte Frage an dich Stefan: Was liegt dir persönlich besonders am Herzen?

Der Kundennutzen und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden standen und stehen für mich an erster Stelle. Gerade in Zeiten mit viel Unsicherheit, bin ich dankbar für das Vertrauen, welches aus langjährigen Partnerschaften entsteht. Dieses gibt uns die Zuversicht die Zukunft aktiv zu gestalten und weiterhin in Innovationen zu investieren. Langfristige und stabile Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden zu liefern hat für mich oberste Priorität. Je zufriedener unsere Kundinnen und Kunden sind, desto mehr Freude haben unsere Mitarbeitenden an der täglichen Arbeit und umso länger bleiben sie Teil unseres Teams.

An dieser Stelle möchte ich unsere Kundinnen und Kunden für ihre Treue danken und ich freue mich auf weitere Projekte.

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Gian-Luca, was gefällt dir besonders an Aproda?

Als Mitarbeiter des Unternehmens Aproda erlebt man eine besonders ausgeprägte Teamkultur. Der tägliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen und die gegenseitige Unterstützung sind zentrale Bestandteile des Arbeitsalltags. Durch den starken Zusammenhalt und die Wertschätzung seitens der Führungsebene ergibt sich eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre. Dank dem Zusammenschluss ergeben sich neue Möglichkeiten, sowohl auf persönlicher wie auch auf fachlicher Ebene zu profitieren. Die neuen Kolleginnen und Kollegen stellen eine Bereicherung dar und machen den Arbeitsalltag in verschiedenen Aspekten interessanter.

Auf welche Herausforderungen freust du dich in Zukunft am meisten? Ich freue mich auf viele spannende Projekte und die Herausforderungen, die daraus entstehen. Jeder Kunde ist individuell und bringt eine andere Ausgangslage mit. Unser Ziel ist es, ein bestmögliches Resultat zu liefern und ich denke, dass wir aktuell sehr gut dafür ausgerichtet sind.

Marc, wie erlebst du die Zusammenarbeit mit deinen neuen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen?

Das Kennenlernen der neuen Teammitglieder/innen wurde durch die Pandemie erschwert und machte es zu einer ungewohnten Herausforderung. Bei uns als Dienstleister steht nicht das Produkt, sondern der Mensch im Vordergrund und dabei untereinander gut vernetzt zu sein, ist das A und O. Nichtsdestotrotz konnten wir uns dank vielen individuellen Microsoft Teams-Meetings mit Webcam schon etwas beschnuppern und die ersten gemeinsamen Projektaufgaben angehen. Im Sommer folgt dann hoffentlich das ersehnte reale Treffen bei einem gemeinsamen Bier oder Cüpli.

Und was sagst du zur Fusion? Eine Fusion wird aus Sicht von Mitarbeitenden bestimmt auch kritisch beäugt. Jeder einzelne sollte es jedoch unbedingt als Chance sehen, alte Zöpfe abzuschneiden und gemeinsam neue Wege zu gehen. Bewährtes und Traditionen müssen dabei ja nicht ganz verschwinden, eine andere Perspektive kann jedoch alle weiterbringen.

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Tino, wie sticht Aproda als Arbeitgeber heraus?

Da ich relativ frisch bei der Aproda bin, haben mich zu Beginn die flachen Hierarchien und der respektvolle und offene Umgang zwischen den Mitarbeitenden überrascht. Was mir ganz zu Beginn sehr geholfen hat war, dass man sich jederzeit bei allen Mitarbeitenden Hilfe holen kann und sich diese gerne Zeit dafür nehmen. Ich denke, dass diese Werte eine einfache und gefühlt problemlose Fusion ermöglicht haben.

Und wie hast du die Fusion mitten in der Homeoffice-Zeit wahrgenommen? Kurz nach meinem Eintritt, durfte ich gleich die Fusion AG miterleben. Auch wenn ich nur ganz am Rande involviert war, so spricht es doch für ein Unternehmen, ein solches Vorhaben in der aktuellen Zeit so reibungslos durchführen zu können. Da ich eigentlich seit Beginn des Jahres 2021 im Homeoffice bin, hat mich besonders positiv überrascht, wie gut die Kommunikation im Team und mit anderen Mitarbeitenden trotz Corona erhalten bleibt. Bei einem Gespräch mit meinen ehemaligen Schulkollegen höre ich diese immer über das Homeoffice fluchen. Bei uns in der Aproda kann ich dies gar nicht behaupten. Ich fühle mich nach wie vor gleich gut integriert und im Team eingebunden, als würde ich jeden Tag ins Büro fahren. 

Tino Haldenstein
Consultant | Projektleiter
„Bei uns herrscht bereits am ersten Arbeitstag eine DU-Kultur. Zudem spielt es keine Rolle, ob man in den Gängen oder beim Kaffee auf den CEO oder einen Lernenden trifft - jede/r spricht mit jeder/jedem.“
Margarete, auf welche Herausforderungen freust du dich in Zukunft am meisten?

Am meisten freue ich mich auf den Austausch mit den neuen Kolleginnen und Kollegen. Wir können nun auf noch mehr Erfahrung und Know-how zurückgreifen. Dies bedeutet für mich, dass ich einerseits Neues lernen kann und andererseits unsere Kundinnen und Kunden noch besser beraten und betreuen kann.

Was kannst du noch zur Fusion erzählen? Ich bin noch immer begeistert, wie reibungslos der Zusammenschluss funktioniert hat. Die beteiligten Teams haben einen grossartigen Job geleistet! Erste Berührungspunkte mit den neuen Kollegen waren durchweg positiv. Ich freue mich auf die Zukunft mit der Aproda und bin sehr stolz ein Teil des Aproda-Teams sein zu dürfen.

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Kreis_Ralph
Ralph, wie hast du die Fusion erlebt?

Es ist immer spannend, wenn sich zwei Firmen zusammentun. Wir sind auf einem Schlag 2 Mal grösser als vorher. Jetzt in der Homeoffice-Zeit ist es schwierig alle neuen Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen kennen zu lernen. Bis jetzt habe ich aber nur positive Erfahrungen gemacht und die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut. Die Fusion bringt natürlich auch Herausforderungen mit sich mit. Die Herausforderungen die internen Prozesse zusammen zu legen ist eine Challenge, auf welche ich mich aber sehr freue und viel Potential sehe.

Jennifer, was ist die grösste Veränderung für dich seit dem Zusammenschluss?

Unsere nächsten Ziele in der Buchhaltung sind einheitliche Prozesse und mit dem gleichen ERP-System zu arbeiten. Darauf freue ich mich auf die Umstellung und noch nähere Zusammenarbeit, die demnächst geplant sind. Ein neues ERP-System sowie Arbeitsprozesse kennenzulernen, ist meines Erachtens nach immer ein Pluspunkt für meine Berufserfahrungen.

Eine Fusion ist nicht einfach zu meistern, deshalb «Chapeau!» an das Management und Projekt-Team, die diesen vielen organisatorischen Aufgaben und Umstellungen innerhalb kürzester Zeit gut hingekriegt haben.

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Jennifer Padilla
Finanzen
„Ich mag neue Herausforderungen und Veränderungen, auch wenn es am Anfang nicht immer einfach ist. Wir leben in einer Zeit, in welcher kurzfristige Anpassungen und Veränderungen zur Normalität geworden sind. Deshalb finde ich es wichtig, dass man offen ist und keine Angst vor Veränderungen hat.“

Herzlichen Dank für eure offenen und ehrlichen Worte. Ich freue mich sehr, auf die Zukunft mit unserem 150-köpfigen Team und bin überzeugt, dass wir zusammen noch mehr neue Kundinnen und Kunden sowie neue Mitarbeitende für Aproda begeistern können.

Seraina  Nägele
Seraina Nägele
Marketing & Kommunikation