von Johanna Schirmer | 12. Feb. 2021

Die Definition von ERP

ERP  ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning. Übersetzt bedeutet ERP die Planung der Geschäftsressourcen. Eine ERP Software unterstützt die Planung, die Steuerung, die Abwicklung und die Überwachung der Geschäftsprozesse im Unternehmen. Im Vordergrund steht der effiziente Einsatz der Unternehmensressourcen.

 

Welche Bereiche deckt das ERP ab?

Schwerpunktmässig unterteilt sich eine ERP Software in die Module Finanzbuchhaltung, Personal, Einkauf, Marketing, CRM, Verkauf, Lager, Produktion und Servicemanagement, die über eine gemeinsame, zentrale Datenbank miteinander verbunden sind.

 

Was ist war der Vorläufer der ERP Software?

Der Vorläufer vom heutigen ERP System war eine Software für die Materialbedarfsplanung und der fristgerechten Fertigstellung von Waren. In Folge kamen weitere Bereiche dazu, bevor schlussendlich die ganzheitliche ERP Software entstand.

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ERP und Cloud Computing

Die meisten ERP Softwarehersteller - wie beispielsweise Microsoft - bieten ihre ERP Software aus der Cloud an. So ist es dem Anwender möglich, über alle gängigen Browser die Benutzeroberfläche aufzurufen. Unternehmen profitieren vom standort- und plattformunabhängigen Zugriff auf die ERP Software und klar kalkulierbaren Kosten.

Gleichzeitig bringt Cloud Computing (SaaS) in Verbindung mit der ERP Software Flexibilität, Sicherheit und Aktualität und Kostentransparenz. Bezahlt wird ein monatlicher Fixpreis, abhängig von der Anzahl der Zugriffe. Unternehmen geniessen so die volle Kostentransparenz und müssen keine Investitionen für Neuerungen oder Upgrades bezahlen, da diese in der monatlichen Gebühr enthalten sind.

Was sind die Vorteile von einem ERP?

In fast jedem Unternehmen ist eine ERP im Einsatz. Was sind die konkreten Vorteile einer ERP Software? Wir haben zusammengefasst, welche Vorteile für Unternehmen durch den Einsatz einer ERP Software entstehen und was Unternehmen durch den Einsatz von ERP Lösungen erreichen: 

Die 10 Vorteile von einem ERP 


1. Stärkeres Umsatzwachstum


2. Höhere Kalkulationsgenauigkeit


3. Besserere Erfolgsquote Vertrieb


4. Geringere Durchlaufzeiten / Verbesserte Prozessabläufe


5. Höhere Liefertreue


6. Niedrigere Mitarbeiterfluktuation


7. Gesteigerte Transparenz 


8. Reduzierung von Fehlerquellen und Redundanzen


9. Kostenreduktion durch Automatisierungen


10. Effiziente Prozessabläufe


ERP und Digitalisierung

Mit der Digitalisierung verändern sich die Geschäftsprozesse und die Grenzen der klassischen ERP Softwarelösungen öffnen sich. Während es früher wichtig war, möglichst alle Prozesse innerhalb vom ERP System abdecken zu können. Agiert heute ein ERP System als zentraler Hub. Umso wichtiger ist es darum, dass das ERP auf einer modernen Basis aufbaut und 

wird über die Unternehmensgrenzen hinaus. Die Digitalisierung hat die Geschäftsprozesse verändert. Die ERP Software von morgen muss darum die entsprechende Flexibilität aufbringen, um diese neuen Geschäftsmodelle abzudecken.

Die modernen ERP Softwarelösungen müssen auch in der Lage sein, die zunehmenden Datenmengen zu analysieren sowie Trends wie Künstliche Intelligenz und Machine Learning abbilden zu können.

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Warum sollte man ein ERP-System nutzen?

Die Gründe für den Einsatz von einem ERP im Unternehmen sind vielseitig und individuell. Eines ist aber sicher: Die Investition muss einen entsprechenden Gegenwert liefern. Im Idealfall unterstützt das ERP die Automatisierung manueller Abläufe:

Ein ERP System ist ein Hilfsmittel und unterstützt Unternehmen: 

  • den Umsatz zu steigern ohne den Personalbestand zu erhöhen
  • die Vertriebseffizienz zu stärken
  • den Lagerbestand zu optimieren
  • Produktionskosten zu reduzieren
Wo werden ERP-Systeme eingesetzt?

Ein ERP wird von kleinen Unternehmen bis hin zu Grossunternehmen eingesetzt und unterscheidet sich vor allem in den branchenspezifischen Anforderungen von Unternehmen. Ein wichtiger Punkt ist sicherlich das Ziel, dass mit dem ERP verfolgt wird. Ein ERP System wird eingesetzt, wenn eine ganzheitliche Lösung gesucht wird, wenn Digitalisierung angestrebt wird oder das Automatisieren von Geschäftsabläufen oder Ressourcen optimiert werden sollen und mehr Transparenz gewünscht wird. 

Was sollte ein ERP-System können?

Bei der Wahl von einem ERP sollte auf folgende Aspekte geachtet werden, damit der grösstmögliche Nutzen entsteht. 


Benutzeroberfläche: Eine intutiv aufgebaute Benutzeroberfläche hilft den Anwender*innen steigert von Beginn an die Akzeptanz und hilft dabei schnell mit dem neuen System arbeiten zu können. 


Erweiterbarkeit & Flexibilität: Neue Anforderungen, ein neues Kundenbedürfnis - das ERP muss ihre Arbeitsweise unterstützen und im Bedarfsfall auch flexibel erweitert werden können. Das ERP muss mit den Anforderungen einer Unternehmung mitwachsen können.  


 

Offenheit vom System: Ein ERP, dass die Offenheit vom System unterstützt, ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Eine moderne ERP Lösung unterstützt die Programmierschnittstelle API (Application Programming Interface). Über diese standardisierte Programmierschnittstelle ist es möglich externe Programme an das ERP System anzubinden.


 

Release-Plan: Ein Fahrplan für das ERP-System ist wichtig. Damit kann sichergestellt werden, dass die Software immer weiterentwickelt wird und an künftige Anforderungen angepasst werden kann. 

Die wichtigsten Begriffe rund um ERP Softwarelösungen
  • CRMDiese Abkürzung steht für Customer-Relationship-Management, dies bedeutet Kundenbeziehungsmanagement, und bezeichnet eine Strategie zur systematischen Gestaltung aller Beziehungen und Interaktionen eines Unternehmens mit bestehenden und potenziellen Kunden.
  • PPS: PPS steht für Produktionsplanung und Produktionssteuerung. Ein mit der Produktionstechnik und Wirtschaftsinformatik verwandtes Teilgebiet der Produktionswirtschaft.
  • Business Intelligence (BI): Dies ist ein Prozess, um mit Hilfe von Tools und Applikationen interne sowie externe Daten zu analysieren und die daraus resultierenden Informationen den Entscheidungsträgern zu präsentieren.
  • Supply Chain (Lieferkette): Das Netzwerk von Organisationen, die in verschiedenen Prozessen der Wertschöpfung in Form von Produkten und Dienstleistungen für den Endkunden beteiligt sind. Damit berücksichtigt die Lieferkette Tätigkeiten vom Zulieferer über das Unternehmen bis zum Kunden, also über die Unternehmensgrenze hinaus.
  • Cloud Computing: Cloud Computing ist ein Modell, das es erlaubt bei Bedarf, jederzeit und überall bequem über ein Netz auf einen geteilten Pool von konfigurierbaren Rechnerressourcen (beispielsweise Netze, Server, Speichersysteme, Anwendungen und Dienste) zuzugreifen, die schnell und mit kleinstem Managementaufwand oder geringer Serviceprovider-Interaktion zur Verfügung gestellt werden können.
  • Paas: Paas (Platform as a Service) ist eine Dienstleistung, die es dem Entwickler ermöglicht, auf der angebotenen Infrastruktur mittels Schnittstellen eigene Programme zu entwickeln und auszuführen.
  • Iaas: Die Infrastruktur stellt die unterste Schicht im Cloud Computing dar. Dabei beschreibt IaaS (Infrastructure as a Service) ein Geschäftsmodell, bei dem keine komplette Lösung (Hardware und Softwareanwendung) angeboten wird, sondern lediglich die, zur Umsetzung bestimmter Anwendungen, notwendige Hardware.
  • SaaSSaaS (Software as a Service) ist ein Geschäftsmodell, bei dem nicht länger die Software-Anwendung an den Kunden verkauft wird, sondern er diese als Dienstleistung gegen Entgelt zur Verfügung gestellt bekommt.
  • ERP: Diese Abkürzung steht für Enterprise-Resource-Planning. ERP bezeichnet die Aufgabe eines Unternehmens, Ressourcen zu planen und zu steuern. Ressourcen sind Kapital, Personal, Material, IT-Systeme sowie Informations- und Kommunikationstechnik.
  • IoT: Das Internet der Dinge (Internet of Things / IoT) ist ein Gebilde, bei dem Objekte, Tiere oder Menschen mit einem einzigartigen Identifikator ausgestattet sind. Weiterhin ist damit die Möglichkeit verbunden, Daten über ein Netzwerk ohne Interaktionen Mensch-zu-Mensch oder Mensch-zu-Computer zu übertragen.
  • AI: Künstliche Intelligenz (KI, auch Artifizielle Intelligenz, englisch artificial intelligence, AI) ist ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens befasst.
  • SCM: Das Supply Change Management ist ein Managementansatz, bei dem sämtliche Flüsse von Produkten, Rohstoffen, Bauteilenprozessorientiert erfasst werden.

  • Stammdaten: Stammdaten sind in der Informatik und betrieblichen Datenverarbeitung wichtige Grunddateneines Betriebs, die über einen gewissen Zeitraum nicht verändert werden. 

  • Bewegungsdaten: Dies sind Daten, welche sich laufend ändern. 

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Patrick Glauser | Leiter Verkauf, Mitglied der Geschäftsleitung

 

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